Stresa. Von dem verträumten Ferienort Stresa machte sich die Reisegruppe auf, um die Villen und ihre Gärten der Umgebung zu entdecken. Sie besuchte die Inseln wie auch das Festland. Im 16 Hektar großen Park der Villa Taranto, am anderen Ufer des Lagos, ging es unter anderem durch ein riesiges Tulpenlabyrinth. Für eine Teilnehmerin aus Bad Pyrmont war dies besonders beeindruckend. „Viele Sorten kannte ich noch gar nicht und diese Farbenvielfalt war einfach großartig.“ 15.000 Pflanzen schmückten die zahllosen Blumenbeete und 80.000 Zwiebelpflanzen gaben alles, um die (Garten-)Reisenden aus dem Weserbergland zu erfreuen.
Weitere 20.000 Pflanzen von besonderem botanischen Wert, dazu zählen unzählige Bäume wie der Mammutbaum, machen diesen Park für Botaniker so wertvoll. Er zählt im übrigen zu den schönsten der Welt. Auch die Isola Bella beeindruckte die Gruppe. Für Gudrun und Dietrich Peter aus Hameln war sie mit dem tollen Blick auf den Lago Maggiore eines der vielen Highlights auf dieser Reise. „Besonders beeindruckend waren die in voller Blüte stehenden und bis zu 40 Meter hohen Rhododendronbüsche. In einer kleinen Kneipe auf dieser Insel ließen wir uns einen köstlichen Cappuccino schmecken. Einfach herrlich!“
Der Park der Villa Carlotta am Comer See überraschte die Leserreisenden unter anderem mit einem Rhododendron- und Bambuswald. Dieser Park ist bergig angelegt und überall blüht es im Frühling zauberhaft. Die staunenden Gäste aus dem Weserbergland standen vor Azaleen- und Rhododendronbüschen, die den Hang hochkraxelten, dazwischen sahen sie das satte Blau der Vergissmeinnicht, das Weiß der Bellis und das Gelb von Polsterstauden. „Unglaublich schön.“ Tief beeindruckt und ein wenig wehmütig nahm die Gruppe nach fünf Tagen voller Zauber Abschied vom Lago Maggiore.