Hamburg. Die Autobahn war frei und Busfahrer Hans Knipschild fuhr sicher zum ersten Höhepunkt der Reise, die Hamburger Kunsthalle. Schwedens Maler-Superstar Anders Zorn (1860-1920), ist hierzulande wenig bekannt. Er zählte um 1900 zu den berühmtesten Künstlern weltweit. Eine große Einzelshow umfasst 150 Werke, darunter diverse Hauptwerke. Sehenswert. So sehenswert wie die am Rande der Innenstadt stehenden alten Kontorhäuser der Speicherstadt. Der weltgrößte historische Lagerhauskomplex und Unesco-Welterbe. Auf der anderen Seite, Richtung Elbufer, blickt man auf die moderne Architektur der HafenCity, die stetig weiter- wächst. Bei einer Stadtrundfahrt besichtigte die Reisegruppe zudem die St. Michaeliskirche (liebevoll „Michel“ genannt). Von der Krypta bis zum Dachboden sind im Michel überall Orgeln zu sehen. Gleich sechs Instrumente sorgen für einzigartige Klangerlebnisse. Sehr versteckt befindet sich beim Michel der Eingang zu einer kleinen Gasse mit historischen Fachwerkhäusern (Krameramtsstuben) aus dem 17. Jahrhundert. Hier waren die Witwen der Zunftmitglieder der Einzelhändler (Krämer) untergebracht.
Zweiter Höhepunkt der Reise: die Elbphilharmonie. Dort erlebte die Reisegruppe ein großartiges Konzert. Das Kammerorchester „Cameristi della Scala“ von der Mailänder Scala spielte neben großen Symphonien Mozarts und Beethovens auch Schumanns Cellokonzert mit der Cellistin Natalie Clein. Ein schöner Abend.
Rückfahrt am Folgetag, nicht ohne noch einen Abstecher zum Westfield-Überseequartier zu machen, das größte Einkaufszentrum Nordeuropas in der Hafencity. Erleben, flanieren, verweilen. Und dann das Schietwetter in Hamburg zurücklassen.