Maastricht. Die Anreise im komfortablen Bus des Bus-Teams-Sauerland verlief mit dem souveränen Steuermann Wolfgang Schulte entspannt. Nach der Ankunft war informative Zeit für einen Erkundungsausflug in Maastricht eingeplant. Wie sehenswert diese Stadt ist, demonstrierten die örtlichen Reiseführerinnen auf das Unterhaltsamste.
Anschließend wurde im Vier-Sterne-Hotel „Martins Reentmeesterij“ im belgischen Städtchen Bilzen eingecheckt. Das gastliche Haus ist in einem Gebäudekomplex aus dem 13. Jahrhundert untergebracht. Überall erkennt man historische Bausubstanz, die hier geschickt mit schlichter Eleganz zu einem stilvollen Wohnkonzept kombiniert wurde. Die gehobene Ausstattung und die feine Kulinarik garantieren einen erholsamen Aufenthalt und im weitläufigen, mit Skulpturen geschmückten Garten lässt es sich flanieren.
Am Mittag des Folgetages ging’s wieder nach Maastricht. Hier erwartete die Reisegruppe eine Schifffahrt auf der Maas und damit eine völlig andere Perspektive auf die pulsierende 120.000-Einwohner-Stadt. Nach einem Abendessen in Eigenregie war es Zeit, die gebuchten Plätze auf dem Vrijthof einzunehmen, bevor um 21 Uhr das Sommerkonzert mit André Rieu und dem Johann-Strauß-Orchester begann. Und das war ein Fest! Das Repertoire der weltbekannten Künstler nahm das Publikum mit auf eine farbenprächtige Reise durch die schönsten Melodien aus allen Genres.
War es das beeindruckende historische Umfeld oder die perfekte Akustik, die das Publikum sogleich bezauberten? Waren es die festlich gewandeten Musikerinnen und Musiker, die ihre Spielfreude hör- und sichtbar an ihre Gäste weitergaben? Oder überzeugte der Starviolinist André Rieu, der charmant durch das Konzert führte und mit seinem Johann-Strauß-Orchester eine Performance lieferte, die Jahr für Jahr bei den Sommerkonzerten rund 150.000 Menschen in ihren Bann zieht? Vermutlich war es einfach die gelungene Mischung aus allem, die so sehr begeisterte.
Reaktionen? „Es war wie im Fernsehen und wir waren mittendrin.“ Und: „Beim Tango kamen mir vor Freude die Tränen.“ Oder auch: „Ich hätte noch stundenlang zuhören können.“ Ja, es war eine klangvolle Leserreise, die allen Teilnehmern gefiel.