Tunnel, Bergwald, Art déco!

Erstaunlich vielfältig: Zug um Zug durch die Schweizer Bergwelt

Eine DEWEZET-Leserreisengruppe machte sich auf, um die Schweiz Zug um Zug zu ergründen. Sie fuhr mit der weltweit steilsten Standseilbahn nach Stoos, rollte mit dem legendären Glacier-Express durch eine zauberhafte Landschaft bis nach Chur und freute sich über noch viele weitere Highlights in den Bergen.

Chur / Davos / Stresa. Davos ist da wo’s am höchsten ist in der Schweiz – jedenfalls wenn’s um die höchstgelegene Stadt geht. Von dort aus ging es mit der historischen Standseilbahn auf die Schatzalp. Sie liegt auf 1861 Meter und man kann von dort unter anderem sogar das 3172 Meter hohe Tinzenhorn sehen. Das ehemalige Lungensanatorium ist heute ein Luxushotel, doch ist die Fassade nie verändert worden und so fühlt man sich in das Jahr 1900 zurückversetzt.

Weitgehend erhalten ist zum Beispiel der Aufenthaltsraum im Jugendstil und Art déco und auch den Röntgenraum, die Schreibstube und die Rezeption sah sich ein Teil der Gruppe an. Hier ist Thomas Manns „Der Zauberberg“ überall zu spüren.

Andere Leserreisende entdeckten den Küchengarten und das Alpinum und machte sich sogar zu Fuß durch den prächtigen Bergwald und über angelegte Aussichtspunkte auf den Weg, während andere mit der Seilbahn zurückfuhren. In Davos erwartete sie ein ganz besonderes Abenteuer: Sie stiegen in eine historische Bahn, wählten den offenen Waggon und sausten durch die wunderschöne Landschaft. Dieser Zug hielt auch an kleinsten Bahnhöfen und schlängelte sich durch tiefe Schluchten, an Wildbächen und Wasserfällen vorbei, durch Tunnel und über das weltberühmte Landwasserviadukt bis nach Filisur.

Am nächsten Tag St. Moritz. Hier wartete der Bernina-Express auf die DEWEZET-Leserreisenden. Er gefiel einer Mitreisenden aus Hessisch Oldendorf besonders. „Wann sieht man schon eine solche berühmte Kulisse wie St. Moritz? Sie lässt das Leben der High Society erahnen. Die bequemen Plätze im Bernina-Express, die großen Panoramascheiben, durch die man die Gletscher, Wasserfälle und Seen beobachten konnte, machten für mich diese Fahrt zu einem einmaligen Erlebnis. Und dann kam Tirano: Wuselige Menschenmassen aus aller Herren Länder strebten dem Ausgang zu und wir mittendrin.“

Die letzte Etappe dieser DEWEZET-Leserreise führte die Gruppe schließlich nach Stresa am Lago Maggiore. Dort besuchte sie die wunderschönen Borromäischen Inseln: die Isola Bella und die Isola dei Pescatori. Und in Stresa erlebten die Leserreisenden eineinhalb Tage die Leichtigkeit des Südens.

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Autorin / Autor:

Bild von Petra Fricke
Petra Fricke
Freie Mitarbeiterin bei der Deister- und Weserzeitung

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